Zusammenhang zwischen Osteoporose und Homocysteinwert

Amerikanische und niederländische Forscher haben herausgefunden, dass bereits bei mäßig erhöhtem Homocystein-Spiegel im Blut die Häufigkeit von Knochenbrüchen um das zwei- bis vierfache Maß ansteigt. Homocystein hat einen Einfluss auf die Bildung von Kollagen-Quervernetzungen. Dadurch verringert sich die Stabilität des Knochengerüstes im Körper.

Homocystein ist ein körpereigenes Stoffwechselprodukt, dass, wenn es sich anreichert, ein Gesundheitsrisiko für den Körper darstellen kann. Es entsteht als Zwischenprodukt bei der Verstoffwechselung der Aminosäure Methionin.

Eine Forschergruppe aus dem Saarland konnte zudem beweisen, dass ein erhöhter Homocysteinspiegel zu einer verstärkten Stimulation der Osteoklasten, das heißt der knochenabbauenden Zellen, führt.

Die Osteoblasten hingegen, die die Aufgabe haben, Knochensubstanz zu bilden, werden bei einer erhöhten Konzentration von Homocystein zu wenig angeregt. Zusammenfassend kann man sagen, dass ein Zuviel an Homocystein im Blut das Gleichgewicht zwischen knochenaufbauenden und knochenabbauenden Zellen stört.

Was aber dagegen tun? Um einen erhöhten Homocysteinwert im Blut zuverlässig und nebenwirkungsfrei abzubauen, empiehlt sich die Gabe von Vitamin B6, B12 und Folsäure (Vitamin B9), ebenfalls ein Vitamin der B-Gruppe. Diese drei, im richtigen Verhältnis zueinander eingenommen, schützt zuverlässig vor zu hohem Homocysteinspiegel und somit vor Osteoporose. Lassen Sie Ihren Homocysteinspiegel beim Hausarzt bestimmen, um hier sicher zu gehen.

Quelle: Silke Funk05.06.18Zum AnfangZurück

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