Antidepressive während der Schwangerschaft

Neuere Forschungen bringen die Unsicherheit von Medikamenten ans Licht, die häufig bei Depressionen verordnet werden. Hierzu gehören Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) und einige ähnliche Medikamente.

Eine bevölkerungsbasierte Studie aus Dänemark, die im britischen Ärtzeblatt veröffentlicht wurde, zeigt: Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft Antidepressiva einnehmen, erkranken möglicherweise häufiger als andere an psychiatrischen Erkrankungen.

Da SSRI die Plazentaschranke überwinden und in ein für die Entwicklung des Ungeborenen möglicherweise wichtiges Transmittersystem eingreifen, liegt die Vermutung nahe, dass diese Medikamenteneinnahme dem Embryo oder dem Fötus schaden kann.

The American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) rät, dass die Entscheidung, SSRI und ähnliche Medikamente zu nehmen, auf individueller Basis gefällt werden soll. Zudem wird insbesondere von der Einnahme des Wirkstoffs Paroxetin abgeraten.

Grundsätzlich liegt jede Schwangere richtig, eine Medikamenteneinnahme sehr sorgfältig abzuwägen und so weit wie möglich zu meiden.

Quelle: Silke Funk15.02.18Zum AnfangZurück

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