Wie viel Vitamin D ist gesund?

Vitamin-D-Mangel wird mit verschiedenen Erkrankungen und mit der Osteoporose in Verbindung gebracht. Besonders im Winter jedoch kommt es hierzulande leicht zu einem Mangel. Eine Studie bringt jetzt auch hohe Vitamin-D-Werte mit Gesundheitsrisiken in Zusammenhang.

 

 

Vitamin D und Herz- und Gefäßerkrankungen

 

Eine Untersuchung dänischer Forscher bringt einen hohen Blutspiegel an Vitamin D mit einem erhöhten Todesrisiko vor allem aufgrund von Herzkreislauferkrankungen in Zusammenhang. Bisher ging man davon aus, dass eher niedrige Vitaminspiegel dieses Risiko erhöhen.

 

Vitamin D wird vor allem mithilfe von UV-Strahlung in der Haut gebildet. Vitamin-D-Mangel kommt deshalb in unseren Breiten besonders in den Wintermonaten vor. Deshalb nehmen viele Menschen das Vitamin als Nahrungsergänzung ein oder bekommen es von ihren Arzt verordnet.

 

 

Vitamin D: Zu viel oder zu wenig?

 

Vor einem zu hohen Vitaminspiegel warnen nun Forscher aus Kopenhagen. Bislang galten selbst hohe Blutwerte als unbedenklich. Die Wissenschaftler hatten die Daten von 250.000 Dänen einer sieben Jahre andauernden Untersuchung analysiert.

 

Demnach war die Sterblichkeit nicht nur bei Teilnehmern mit Blutspiegeln des Vitamin D3 unterhalb von 20 Nanogramm pro Milliliter erhöht, sondern auch die von Menschen mit Werten über 40 Nanogramm pro Milliliter. Ursache waren meist Herzkreislauferkrankungen.

 

Bevor es zu veränderten Empfehlungen kommt, müssen sich die Ergebnisse jedoch in anderen Studien reproduzieren lassen. In der Fachwelt herrscht allgemein Uneinigkeit über die Bedeutung des Vitamin-D-Spiegels. Die Studie wurde im "Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism" veröffentlicht.

Quelle: Dr. Julia Hofmann25.03.15Zum AnfangZurück

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