Meditation gegen Schlafstörungen Älterer

Schlafstörungen sind bei älteren Menschen verbreitet. Nach Schätzungen weist die Häfte der über 55-Jährigen eine Form von Schlafstörung auf. Helfen könnte ihnen die Achtsamkeitsmeditation, zeigt eine kleine kalifornische Untersuchung an schlafgestörten Patienten.

 

 

Behandlung von Schlafstörungen: Schlafhygiene gegen Meditation

 

Auch nur moderate Schlafstörungen bei älteren Menschen können mit einer erhöhten Tagesmüdigkeit, einer beeinträchtigten Stimmung, die sich in Depressionen niederschlagen kann, und einer Beeinträchtigung der Lebensqualität einhergehen, so David. S. Black und Mitarbeiter der University of Southern California in  Los Angeles.

 

Sie hatten 49 durchschnittlich 66 Jahre alte Menschen mit Schlafstörungen untersucht, die zur Hälfte Achtsamkeitsmeditation gegen die Schlafstörungen erlernten und zur Hälfte Maßnahmen zur Verbesserung der Schlafhygiene durchführten. Mit Schlafhygiene bezeichnet man eine Vielzahl von Veränderungen von Regeln und Verhaltensweisen, die für einen besseren Schlaf sorgen können. Das kann beispielweise das bewusste Abschalten vor dem Schlafengehen sein, das rituelle Teetrinken vor der Zubettgehzeit, aber auch das Wechseln der Bettmatratze bzw. eine Kombination aus mehreren Maßnahmen sein.

 

Mittels Fragebögen ermittelten die Forscher von den Patienten wahrgenommene Veränderungen der Schlafqualität. Patienten, die Meditation betrieben, wiesen einen verbesserten Schlaf auf und auch Müdigkeit sowie Depressionssymptome waren weniger ausgeprägt. Ihre Studie veröffentlichten die Forscher in "JAMA Internal Medicine".

Quelle: Dr. Julia Hofmann26.02.15Zum AnfangZurück

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