Volkskrankheit Schlafstörungen

Der deutschen Bevölkerung machen immer häufiger Schlafstörungen zu schaffen. Ein- oder Durchschlafstörungen können behandlungsbedürftig sein, wenn sie mit Beeinträchtigungen am Tag wie Tagesmüdigkeit und Erschöpfung verbunden sind.

 

 

Schlaflos in der Nacht, müde am Tag

 

Wer abends nicht einschlafen kann, nachts erwacht und nicht weiter schlafen kann, leidet schnell unter Befindlichkeitsstörungen am Tag. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2013 zeigt, dass ein Drittel der befragten Erwachsenen in den vergangenen vier Wochen Ein- oder Durchschlafstörungen aufwiesen. Ein Fünftel der Befragten berichteten außerdem über eine schlechte Qualität des Schlafes. 5,7 Prozent der Befragten machen daneben aufgrund des schlechten Schlafes Tagesmüdigkeit und Erschöpfung zu schaffen.

 

Laut Experten der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) schliefen die Menschen noch vor wenigen Jahrzehnten mehr. Schlafmangel wirkt sich aber nicht nur auf den Körper aus, auch psychische Probleme können die Folge sein. Wer sich durch Schafmangel aufgrund von Schlafstörungen beeinträchtigt fühlt, sollte aber nicht einfach selbst zu Schlafmitteln greifen.

 

Ein gute Möglichkeit zur Diagnose von Schlafstörungen und einer zielgerichteten Behandlung bieten die von der DGSM zertifizierten Schlaflabore (www.dgsm.de). Eine Karte zeigt Schlaflabore an, die sich in der Nähe des Wohnortes befinden.

Quelle: Dr. Julia Hofmann01.06.15Zum AnfangZurück

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