Viele junge Menschen riskieren Hörverlust

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt Jugendliche und junge Erwachsene vor einem Hörverlust aufgrund hoher Lärmbelastung in der Freizeit. 1,1, Billionen  junge Menschen sind demnach gefährdet.

 

 

Musik - auf die Lautstärke kommt es an

 

Junge Menschen setzen sich in ihrer Freizeit oftmals einem hohen Geräuschpegel aus und sind sich der Wirkung nicht bewusst. Das tägliche oftmals mehrstündige laute Musikhören oder Disco- und Konzertbesuche bleiben aber möglicherweise nicht ohne Folgen für das Gehör. Ist dieses erst einmal geschädigt, erholt es sich aber nicht mehr, so Dr. Etienne Krug von der WHO. Geeignete Maßnahmen können einer Hörschädigung aber vorbeugen.

 

Ereignisse mit hoher Geräuschbelastung sind zum Beispiel Konzerte. Hier werden oftmals 100 Dezibel erreicht, denen man sich nicht mehrere Stunden lang aussetzen sollte. Der höchste zulässige Geräuschpegel an Arbeitsstätten beträgt 85 Dezibel und dieser darf maximal acht Stunden am Tag bestehen.

 

 

In der Freizeit Ohren vor Lärm schützen

 

Musikhören über Kopfhörer sollte nicht mehr als eine Stunde pro Tag und natürlich in geeigneter Lautstärke erfolgen. Ohrstöpsel sollten das Gehör bei Musikfestivals und Konzerten, aber auch Diskotheken schützen. Grundsätzlich sollte die in Lärm verbrachte Zeit so weit wie möglich reduziert werden.

 

Hörverlust beeinträchtigt das tägliche Leben massiv. Betroffene leiden infolge des schlechten Gehörs oft unter Einsamkeit, Isolation und Depressionen. Wichtig ist, Gehörschutz schon früh zum Thema zu machen, denn Jugendliche und junge Erwachsene sind sich der Gefahr oftmals kaum bewusst.

 

 

Quelle: Dr. Julia Hofmann12.03.15Zum AnfangZurück

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