Verkehrsampeln: Rot steht für Luftverschmutzung

Bei  Autofahrten in der Stadt kommt es aufgrund der Ampelschaltungen häufig zum Halt. An Kreuzungen vor roten Ampeln ist die Schadstoffbelastung der Luft besonders groß. Da hilft nur: Fenster hoch, Lüftung aus und Abstand zum Vordermann halten.

 

 

Dicke Luft an Kreuzungen

 

Der tägliche Weg mit dem Auto zur Arbeit kann nervenaufreibend sein: Berufsverkehr, eine Kreuzung mit roten Ampeln folgt der nächsten, Stop-and-go am Morgen und am Abend. Die Schadstoffbelastung an Kreuzungen ist besonders hoch, fanden Forscher aus Großbritannien heraus. Das liegt an den ständig wechselnden Fahrbedingungen wie erst anhalten und warten, und kurz darauf Gas geben und zügig weiterfahren. Sie ermittelten die Konzentration von Schadstoffpartikeln (PNC). Diese waren an Kreuzungen fast 30-fach erhöht.

  

Die erhöhte PNC bedeutet für Autofahrer eine erhöhte gesundheitliche Belastung. Die Schadstoffbelastung der Luft wird mit Herzkreislauferkrankungen und Lungenerkrankungen in Verbindung gebracht.

 

 

Auch Fußgänger und Radfahrer sind betroffen

 

Doch wie können sich Autofahrer schützen? Die Änderung der Route ist nicht immer möglich. Die Forscher empfehlen, die Fenster zu schließen, die Lüftung auszuschalten und zu versuchen, den Abstand zum Vordermann zu vergrößern. Auch Fußgänger und Fahrradfahrer sollten sich überlegen, ob es nicht andere Wege gibt, um ans Ziel zu kommen.

Quelle: Dr. Julia Hofmann23.02.15Zum AnfangZurück

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