Uni-Stress kann Hautstress bedeuten

Sind junge Studenten gestresst, kann sich das an ihrer Haut zeigen. Angst vor Pickeln und Akne müssen sie aber nicht befürchten. Die treten bei Stress offenbar nicht häufiger auf, so Forscher.

 

 

Haut als Spiegel der Seele

 

Studenten, die sich gestresst fühlen, entwickeln eher Hautprobleme als jene, die entspannter sind, zeigt eine Untersuchung in der Fachzeitschrift "Acta Dermato-Venerologica". Besonders häufig bei Gestressten kommen einige Hautprobleme vor, darunter Juckreiz, schuppende Haut, Haarausfall und Nägelbeißen. Pickel ließen sich bei Studenten mit Stress allerdings nicht vermehrt feststellen.

 

An der diesen Ergebnissen zugrunde liegenden Online-Befragung hatten 5.000 Studenten teilgenommen. Allerdings war der Rücklauf an Beantwortungen der Fragen relativ gering und betrug nur gut 420, was die Aussagekraft der Ergebnisse schwächt. Dennoch glauben die Wissenschaftler, mit diesen Ergebnissen einen wichtigen Hinweis auf Hautprobleme junger Menschen erhalten zu haben. Diese Probleme erforderten nicht immer nur eine Hautbehandlung, sondern möglicherweise auch nichtmedikamentöse Behandlungen.

Quelle: Dr. Julia Hofmann03.12.15Zum AnfangZurück

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