Sport: Bouldern im Winter

Wenn das Wetter schlechter wird, sind viele Freizeitsportler auf der Suche nach neuen Herausforderungen an überdachten Orten. Sie können es zum Beispiel mit Bouldern in der Halle versuchen. Gemeint ist damit das seilfreie Klettern in geringer Absprunghöhe. Passieren kann dabei wenig, beruhigt Sabine Kind von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken: Der Bereich unter den Boulder-Felsen ist mit dicken Matten ausgelegt.

Der Sport eignet sich sowohl für Kletter-Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Ziel ist laut Kind, möglichst schwierige Kletterzüge zu machen. Dabei sei Ganzkörperarbeit angesagt. Das Bouldern fordere und fördere Kraft, Kraftausdauer, Koordination und Konzentration sowie die Fantasie zum Lösen von «Kletterproblemen».

Wie geklettert werden darf, hängt von den Gegebenheiten ab. Oft gebe es farblich definierte Boulder (Routen), bei denen man mit dem niedrigsten Griff startet und am höchsten aufhört, erläutert Kind. Sie rät zu bequemer Kleidung, in der man sich gut bewegen kann und die ruhig schmutzig werden kann. Sie empfiehlt außerdem Kletterschuhe und Kreide (Magnesia). Beide könne man sich oft zunächst leihweise besorgen.

Quelle: dpa12.11.13Zum AnfangZurück

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