Smartphones verursachen Schlafstörungen

Fast unablässig gehen bei vielen Menschen Mitteilungen auf dem Smartphone ein und diese wollen auch gelesen werden. Zum falschen Zeitpunkt mit dem Gerät aktiv, kann das Schlafstörungen verursachen.

 

 

Immer online - Schlafstörungen drohen

 

Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke - die Nutzung dieser Netzwerke nimmt stetig zu. Junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren sind die Hauptnutzer. Wer hier sehr aktiv ist, sollte das Smartphone vielleicht auch einmal bewusst weglegen. Denn einer Studie zufolge entwickeln junge Erwachsene, die soziale Medien viel nutzen, eher Schlafstörungen als jene, die sparsamer davon Gebrauch machen.

 

Einen Zusammenhang zwischen Nutzung sozialer Medien und Schlafstörungen deckten Forscher der University of Pittsgurgh School of Medicine anhand der Untersuchung von fast 1.800 Erwachsenen im Alter zwischen 19 und 32 Jahren auf. Unterstützt wurde die Studie von den National Institutes of Health. Die Studienteilnehmer beantworteten Fragen zu ihrer Nutzung sozialer Medien und die Forscher untersuchten Schlafstörungen mit etablierten Messungen.

 

 

Nutzung sozialer Medien kostet durchschnittlich eine Stunde pro Tag

 

Die Studienteilnehmer nutzen soziale Medien durchschnittlich 61 Minuten pro Tag, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal "Preventive Medicine". Ihre Accounts besuchten sie im Mittel 30 Mal pro Woche. 30 Prozent der Teilnehmer wiesen Schlafstörungen auf, die als ausgeprägt eingestuft wurden.

 

Teilnehmer, die ihre Social-Media-Accounts in der Woche am häufigsten checkten, litten dreimal wahrscheinlicher unter Schlafstörungen als Teilnehmer, die ihre Accounts am wenigsten nutzen. Die Forscher plädieren für die Einschränkung der Aktivität in sozialen Medien.

Quelle: Dr. Julia Hofmann03.02.16Zum AnfangZurück

Quellenangabe für Zitate

Inhalte dieser Webseite dürfen für kommerzielle und nichtkommerzielle Zwecke ohne Rückfragen auszugsweise zitiert werden. Bedingung dafür ist die Einrichtung des folgenden Links als Quelle des Zitates: