Senioren: Zahn-Implantate verbessern Lebensqualität

Schöne Zähne wirken sympathisch und sind oftmals mit Attributen wie jung, gesund und attraktiv verbunden. Nicht nur junge Menschen profitieren dabei von Implantaten, auch Senioren können ein schönes Lächeln behalten, das bei anderen gut ankommt und zudem für die Gesundheit vorteilhaft ist, ergab eine Studie der Universität Genf, die anlässlich des 27. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Implantologie vorgestellt wurde.

 

 

Schöne Zähne bis ins hohe Alter

 

Immer mehr Menschen behalten ihre eigenen Zähne bis ins hohe Alter und oftmals ist erst in den späten Lebensjahren Zahnersatz notwendig. Dabei ist nicht nur die Funktion wichtig, sondern auch die zahnbezogene Lebensqualität einschließlich sozialer Faktoren. So werden etwa Sozialstatus und Bildung u.a. anhand der Wirkung der Zähne eingeschätzt.

 

Wie diese Einschätzung bei Senioren ausfällt, untersuchten Forscher der Universität Genf anhand von Versuchspersonen verschiedener Altersklassen. Diese sahen sich Bilder von älteren Menschen an, deren Zähne zuvor mit einem Bildbearbeitungsprogramm verändert worden waren, sodass unterschiedliche Zahnsituationen entstanden. Beurteilt wurden Bilder mit beschädigter, altergemäßer oder idealer Zahnsituation.

 

 

Reversible Lösungen für Senioren

 

In allen Altergruppen zeigte sich eine Beeinflussung des Urteils aufgrund des Gebisszustands. Je regelmäßiger die Zähne, desto eher wurde der soziale Status als hoch bewertet. Bei über 80-Jährigen jedoch wirkte der Zahnzustand weniger beeinflussend.

 

Eine gute Kaufunktion beeinflusst die Gesundheit positiv und ist so gut wie Sport, so Experten. Um diese zu erhalten, ist eine Versorgung mit Implantaten nicht nur Jüngeren vorbehalten. Bei älteren Menschen sollten Implantate aber anpassungsfähig sein. Denn Physiologie und Anatomie verändern sich. Zudem kann die Pflege aufgrund von Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit irgendwann zu schwer fallen. Reversible Lösungen versprechen die Möglichkeit der Prothesenentfernung, die implantatgetragen sind. 

Quelle: Dr. Julia Hofmann12.12.14Zum AnfangZurück

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