Senioren: Natur hält gesund

Ob Wald, Wiese, Bachlauf oder See: Natürliche Umgebungen wirken auf das Befinden von Psyche und Körper förderlich. Forscher zeigen jetzt, dass besonders Ältere von natürlichen Umgebungen profitieren, wenn sie sich regelmäßig in einer "grünen" oder "blauen" Umgebung aufhalten. Der Nutzen geht demnach weit über die psychische Gesundheit hinaus.

 

 

Natur hilft, gesünder zu altern

 

Natur als Gesundheitressource für Menschen hat eine große Bedeutung. US-Forscher nahmen das Alltagsleben älterer Menschen ab 65 Jahren genauer unter die Lupe. Demnach können Kleinigkeiten wie das Rauschen eines Baches oder das Bienensummen an Blumen einen großen Einfluss auf die Gesundheit nehmen. Umso wichtiger ist für Senioren die chronische Erreichbarkeit einer natürlichen Umgebung. Die Natur animiert zudem zu körperlicher, spiritueller und sozialer Aktivität, was das Leid durch chronische Erkrankungen, Einschränkungen und Isolation lindern kann.

 

Natürliche Umgebungen erleichtern älteren Menschen eine tägliche Routine aufrecht zu erhalten und bieten die Möglichkeit, außerhalb des Zuhauses aktiv zu sein, so die Forscher. Nicht nur Spielplätze für Kinder wären wichtig, sondern auch das Schaffen natürlicher Umgebungen, in der Ältere Zeit verbringen können, schreiben sie in der Fachzeitschrift "Health & Place".

 

Tipps für ältere Menschen

 

Für das gesunde Altern geben die Wissenschaftler drei Tipps:

1. Fokussieren des Wohlbefindens: Die mentale und soziale Gesundheit sind genauso wichtig wie die körperliche Gesundheit.

2. Täglich nach draußen gehen, und wenn es nur bis zum nächsten Block und zurück ist.

3. Auf den täglichen Kontakt mit der Natur wertlegen: Egal, ob das Sitzen im Park oder das Lauschen nach Geräuschen aus dem Springbrunnen,  jedes Naturerlebnis hat einen positiven Effekt.

 

Quelle: Dr. Julia Hofmann27.07.15Zum AnfangZurück

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