Risiko: Muttermilch von privat

Stillen ist das Beste für das Kind und beugt allergischen Erkrankungen vor. Kann eine Mutter aber nicht stellen, nimmt sie vieleicht ein Angebot aus privaten Milchbörsen wahr. Hier kann sie Muttermilch kaufen, verkaufen, aber auch geschenkt bekommen oder selbst schenken.

 

 

Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

 

Die Deutsche Haut- und Allergehilfe e.V. warnt jedoch vor ungeprüfter gespendeter Muttermilch. Eine Garantie für gesundheitliche und hygienische Unbedenklichkeit gibt es nämlich nicht. Der Handel basiert allein auf Vertrauen. Stattdessen ist eine Säuglingsersatznahrung und bei Allergieneigung hypoallergene Ersatznahrung zu bevorzugen, die der Muttermilch sehr nahe kommt. Hypoallergene Nahrung schützt zudem nachweislich vor Allergien.

 

Gut und sicher dagegen sind Milchbanken in Kliniken zu bewerten. Die Auswahl der Milch unterliegt hier strengen Kriterien. In Kliniken erhalten manche kranke Säuglinge und Frühgeborene echte Muttermilch. Frauen mit Milchüberschuss, die spenden möchten, sollten sich von ihrem Frauenarzt beraten lassen. Adressen etablierter Frauenmilchbanken erfahren Interessierte unter www.europeanmilkbanking.com/germany.html.

Quelle: Dr. Julia Hofmann28.11.14Zum AnfangZurück

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