Rauchstopp mit sozialen Medien

Wer dem Glimmstängel abschwören möchte, gelingt dies mithilfe sozialer Medien möglicherweise besser als ohne diese Unterstützung, zeigen die Erfolgszahlen einer US-Untersuchung. Die Methode ist demnach also besonders für junge Menschen geeignet, die soziale Medien meist häufig nutzen.

 

 

Mit Web und App zum Rauchstopp

 

Den Erfolg der über soziale Medien nutzbaren Kampagne "Break it off with Smokers Helpline" prüften Forscher der Universität von Waterloo an einer Gruppe von Rauchern, die dem Laster entsagen wollten. Smokers Helpline ist eine Telefon-Hotline für junge Erwachsene, die sich eine Nikotinentwöhnung wünschen. Für Entwöhnungswillige sind Apps und Webtools nutzbar.

 

Nach drei Monaten der Entwöhnung waren noch 32 Prozent der Raucher bei der Stange geblieben. Ohne Unterstützung durch soziale Medien und nur mit der Möglichkeit einer telefonischen Unterstützung waren das nur 14 Prozent der Raucher.

 

 

Junge Generation digital eher erreichbar

 

Diese Ergebnisse sollten in öffentlichen Gesundheitskampagnen zur Raucherentwöhnung Berücksichtigung finden, so die Wissenschaftler. Hier sollte man herausfinden wie sich soziale Medien nutzen lassen, um die Gesundheit zu verbessern, vor allem im Hinblick auf die junge Generation.

 

Traditionelle Entwöhnungsangebote haben eine begrenzte Reichweite und sind geschwächt, da sie in der digitalen Ära nicht ankommen. 

Quelle: Dr. Julia Hofmann23.06.15Zum AnfangZurück

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