Rauchen trotz Krebskrankheit

Nach überstandender Krebserkrankung schaffen es viele Patienten nicht, mit dem Rauchen aufzuhören. Etwa einer von zehn Patienten raucht weiter, selbst wenn das Rauchen mit der Erkrankung in engem Zusammenhang steht.

Eine Untersuchung der amerikanischen Cancer Society untersuchte die Daten von 2.938 Patienten neun Jahre, nachdem sie an einer der zehn häufigsten Krebsformen erkrankt waren. Häufigste Krebserkrankungen sind Brust-, Blasen-, Prostata-, Gebärmutter- und Hautkrebs sowie Nieren-, Darm-, Eierstock- und Lungenkrebs.

Am häufigsten rauchten Patienten, die Krebsformen hatten, die mit dem Rauchen enger zusammenhängen. Dies sind in erster Linie Blasen- und Lungenkrebs. Betroffen waren in erster Linie Menschen, die jünger waren, weiblich, mit geringem Einkommen und Ausbildungsstand sowie höherem Alkoholkonsum.

Eine bessere Nachbetreuung und mehr Hilfen könnten viele dieser Patienten in ihrem meist vorhandenen Wunsch unterstützen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Quelle: Dr. Julia Hofmann19.08.14Zum AnfangZurück

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