Omega-3-Fette schützen vor Herztod

Wer gesunde Nahrungsmittel isst, die reich an Omega-3-Fetten sind, stirbt möglicherweise weniger wahrscheinlich an den Folgen eines Herzinfarkts, so das Ergebnis einer aktuell veröffentlichten Studie, die im "Amerikanischen Ärzteblatt" erschien. Vor einem Herzinfarkt schützen sie aber eher nicht. Die mehrfach ungesättigten Fette sind vor allem in Fisch und Leinsaat enthalten.


Omega-3-Fett sind vor allem in Fisch und Gemüse

Einer gesunden Ernährung kommt eine Schlüsselrolle zu, um dem Herzinfarkt vorzubeugen. Verschiedene Studien ergaben, dass Nahrungsmittel, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, besonders gut für das Herz sind. Es gibt auch Studien, die keinen Zusammenhang herstellen können.

Die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fette lassen sich nur mit der Nahrung zuführen. Der Körper benötigt sie etwa für die Blutgerinnung, die Blutgerinnung, Muskelaktivität und Zellteilung. Enthalten sind die Fette zum Beispiel in Lachs, Thunfisch, Sardinen oder Anchovies. Gewisse Mengen sind auch in grünem Gemüse, Walnüssen und einigen Gemüseölen.

Wie die Fette die Herzgesundheit beeinflussen, untersuchten Kardiologen der Stanford University School of Medicine in Kalifornien. Sie wollten wissen, wie die über Fisch und Gemüse zugeführten Fette das Todesrisiko nach einem Herzinfarkt beeinflussen.


Viel Omega-3-Fette im Blut senken Sterblichkeit nach Herzinfarkt

Dafür wurden 19 Studienergebnisse mit fast 46.000 Teilnehmern aus 16 Ländern analysiert. Annähernd 8.000 Teilnehmer erlitten einen Herzinfarkt, an denen nicht ganz 2.800 verstarben. Teilnehmer, die mehr Omega-3-Fettsäuren durch Fisch und Gemüsekonsum zu sich genommen hatten, was sich im Blut zeigte, starben um zehn Prozent weniger wahrscheinlich infolge des Herzereignisses im Vergleich zu Teilnehmern mit niedrigen Fettwerten. Vor einem Herzinfarkt konnten die Fette aber nicht schützen.


Omega-3-Fette sind den Wissenschaftlern zufolge wichtig für Herzgesundheit. Sie empfehlen, diese im Rahmen einer gesunden Ernährung zu sich zu nehmen.

Quelle: Dr. Julia Hofmann04.07.16Zum AnfangZurück

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