Ohrentropfen erst anwärmen!

Kalte Flüssigkeit im Ohr kann Ursache von Schwindel und Schmerzen sein. Ohrentropfen sollen deshalb vor der Anwendung mit der Hand oder in der Hosentasche erwärmt werden, so die Bundesapothekerkammer.

 

Ohrentropfen sind oft zähflüssig und kalt, sodass sie nach dem Einträufeln im Ohr nicht nur relativ langsam an den Wirkort gelangen, sondern auch Beschwerden wie Schwindel und Schmerzen auslösen können. Deshalb ist eine Erwärmung vor der Anwendung sinnvoll.

 

Tropfen, aber wie?

Damit die Tropfen auch an den richtigen Ort im Ohr gelangen, sollten Betroffene den Kopf zur Gegenseite neigen. Die Ohrmuschel wird leicht nach hinten oben gezogen, bei Säuglingen und Kleinkindern nach hinten unten, um die Krümmung des Gehörgangs auszugleichen.

Beim Einträufeln sollte die Pipette den Gehörgang aus hygienischen Gründen nicht berühren. Zu beachten ist auch die Haltbarkeit des angebrochenen Fläschchens, die selten mehr als vier Wochen beträgt.

Nach dem Einträufeln soll der Gehörgang locker mit Watte verschlossen werden. Zu festes Verschließen kann Entzündungen begünstigen.

 

Tropfen mit Antibiotika bei bakteriellen Entzündungen

Bei baktriellen Infektionen verschreibt der Arzt möglicherweise Ohrentropfen, die Antibiotika oder entzündungshemmnde Wirkstoffe enthalten. Sollten sich die Beschwerden aber nach ein bis zwei Tagen nicht bessern, ist ein erneuter Arztbesuch ratsam.

Quelle: Dr. Julia Hofmann19.09.14Zum AnfangZurück

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