Obst und Gemüse gegen Gewichtszunahme

Viel Obst und Gemüse sind nicht nur gesund, auch einer Gewichtszunahme lässt sich mit dieser Ernährung vorbeugen. Allerdings sollte das Gemüse arm an Stärke sein, ergab eine US-amerikanische Langzeituntersuchung. Wer etwa zu viel Erbsen und Mais isst, hat möglicherweise eher mit einer Gewichtszunahme zu rechnen. Stärkehaltige Gemüse gehören also nicht auf den täglichen Speiseplan. 

  

 

Studie: Daten zur Ernährung und Gewicht aus 24 Jahren

  

Je mehr Obst und Gemüse konsumiert wird, desto geringer fällt die Gewichtszunahme aus, zeigt eine Studie aus Boston, Massachusetts. Allerdings sind die Eigenschaften und die Zusammensetzung der verzehrten Gemüsesorten von großer Bedeutung.

 

Nach den Ernährungsrichtlinien für US-Bürger aus dem Jahr 2010 sollen Erwachsene und Kinder verschiedene Obst- und Gemüsesorten zu sich nehmen, um ihr Gewicht zu kontrollieren. Um herauszubekommen, welche Sorten sich besonders eignen, analysierten die Wissenschaftler die Daten von über 133.000 Frauen und Männern, die an der "Nurses health Study" teilgenommen hatten. Daten aus 24 Jahren konnten zugrunde gelegt werden.


 

Gewichtszunahme durch stärkehaltige Gemüse wie Erbsen

 

Mit einem zunehmendem Konsum von Obst und Gemüse ließ sich Gewicht reduzieren. Stärkehaltige Gemüse wie Erbsen und Mais jedoch waren mit einer Gewichtszunahme verbunden, schreiben die Forscher in "PLOS Medicine".

 

Zwar sind die Ergebnisse möglicherweise nicht verallgemeinerbar, weil die Fragen zu Gewichtsveränderungen und Ernährung auf den Angaben der Studienteilnehmer beruhten. Jedoch waren die Teilnehmerzahl groß, der Untersuchungszeitraum lang und die Ergebnisse einheitlich, geben die Wissenschaftler zu bedenken. Die Ergebnisse stützen Empfehlungen, wonach der vermehrte Konsum von Obst und Gemüse vor einer langfristigen Gewichtszunahme bewahren. Dies ist mit einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Vorteilen verbunden.

Übergewicht und Fettleibigkeit sind häufig mit Erkrankungen wie Zuckerkrankheit, Herzkreislaufkrankheiten, Krebs und weiteren verbunden.

Quelle: Dr. Julia Hofmann30.09.15Zum AnfangZurück

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