Mini-Bike: Training unter dem Schreibtisch

Sogenannte Mini-Bikes sind Fußpedal-betriebene Fittnessgeräte, die auch unter einen Schreibtisch passen. Sie reduzieren die Zeit der körperlichen Untätigkeit und verbessern die Gesundheit, zeigt eine US-Untersuchung. Die kleinen Geräte sind eine einfache Maßnahme, um die Fitness zu verbessern.

 

 

Mini-Bike: Pedalbetriebenes Fitnessgerät unter dem Schreibtisch

 

Mit Hilfe der Mini-Fitnessgeräte lassen sich Bewegungseinheiten bei Menschen leicht integrieren, die tagsüber vornehmlich am Schreibtisch sitzen. Sitzende Tätigkeit und mangelnde Bewegung ist mit einer Vielzahl gesundheitlicher Probleme verbunden. Studien ergaben ein erhöhtes Risiko von Übergewicht, Zuckerkrankheit, Herzerkrankungen und Krebs. Es gibt auch Hinweise darauf, dass die psychische Gesundheit leidet, wenn sich Menschen zu wenig bewegen.

  

Eine einfache Maßnahme, den Alltag bewegter zu gestalten, ist sie Integration eines Minibikes am Arbeitsplatz bzw. unter dem Schreibtisch. Genau dies taten Forscher der Universität von Iowa mit 27 übergewichtigen bis fettleibigen Arbeitnehmern. Sie stellten den Studienteilnehmern ein pedalbetriebenes Fitnessgerät unter den Schreibtisch.

 

Während der 16-wöchigen Studienperiode nutzten die Studienteilnehmer das Gerät durchschnittlich 50 Minuten pro Tag. Zusätzlich erhielten die Teilnehmer dreimal wöchentlich eine Erinnerung, ihre Körperposition zu verändern, regelmäßig aufzustehen und Tipps, wie sie während der Arbeit körperlich aktiver sein können.

 

 

Leichter Sport nebenher macht schlanker und fitter

 

Arbeitnehmer, die vorher während der Arbeitszeit körperlich inaktiv waren, brachten es nun auf eine körperliche Anstrengung leichter Intensität. Jene, die am meisten in die Pedale traten, verloren außerdem an Gewicht, wiesen weniger Krankheitstage auf und konnten sich während der Arbeitszeit besser konzentrieren als Teilnehmer, die das Fitnessgerät weniger nutzten.

 

Die Geräte sind an annähernd an jedem Schreibtischarbeitspatz integrierbar, so die Forscher in der Fachzeitschrift "American Journal of Preventive Medicine".

Quelle: Dr. Julia Hofmann25.08.15Zum AnfangZurück

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