Migräne: 14 Trigger lösen Anfall aus

Migräne ist quälend und bereits Kinder können unter diesen heftigen Kopfschmerzen leiden. Ein ausgeglichener Tagesablauf und die Lebensbalance spielen Forschungen zufolge eine große Rolle. Es gilt, individuell die Faktoren herauszufinden, die einen Migräneanfall auslösen und diese zu vermeiden, wenn irgend möglich. Eine im Journal "Neurology" veröffentlichte Studie nennt 14 häufige Triggerfaktoren.

 

 

Triggerfaktoren ausmachen

 

Zwei von drei Erwachsenen in Deutschland haben zumindest zeitweilig Kopfschmerzen. Viele Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Migräne. Anfälle können selten, einmal pro Monat bis zu mehrfach in der Woche auftreten. Betroffene sind dann nicht arbeitsfähig und sind meist gezwungen, sich vollkommen zurückzuziehen.

Den aktuellen Studienergebnissen zufolge kennen mehr als 50 Prozent der Migränepatienten mit Aura mindestens einen auslösenden Triggerfaktor. Aura sind neurologische Symptome, die einige Migränepatienten vor einem Anfall erleben. Dies sind häufig Sehstörungen oder vorübergehende andere neurologische Symptome, auf die dann sich steigernde Kopfschmerzen folgen. Die Forscher stellten aber auch fest, dass nur bei einem von zehn Patienten mit Migräne und Aura die Kopfschmerzen auf den Trigger zurückzuführen waren.

 

In der Studie werden 14 häufige Triggerfaktoren genannt:

1. Zu viel oder zu wenig Schlag

2. Überessen oder lange Zeit ohne Nahrungsaufnahme

3. Veränderungen von Stress

4. Zuviel Koffein oder weniger Koffein als üblich

5. Austrocknung

6. Extreme sportliche Belastung

7. Zeit vor der Monatsblutung

8. Alkoholkonsum

9. Verzehr bestimmter Nahrungsmittel

10. Rauchen

11. Extreme Hitze

12. Lichter

13. Nackenschmerzen

14. Gerüche, z.B. Parfüm

 

Einige der Triggerfaktoren sind vermeidbar, andere nicht. Kennt man aber die auslösenden Faktoren, kann man unter Umständen frühzeitig eingreifen und so einen Migräneanfall verhindern. Die genannten Trigger sind häufig, es können jedoch individuell andere Faktoren eine Rolle spielen. Auch spielt die Vererbung wahrscheinlich eine Rolle.

Quelle: Dr. Julia Hofmann29.01.15Zum AnfangZurück

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