Mehr Schönheitsoperationen

Aktuelle Zahlen haben Schönheitschirurgen noch nicht ermittelt - aber einen Trend sehen sie. Und danach steigt die Zahl der Schönheitsoperationen in Deutschland.

Im vergangenen Jahr haben sich nach Schätzungen von Schönheitschirurgen in Deutschland an die zu 500 000 Menschen für ein vermeintlich besseres Aussehen unters Messer gelegt - Tendenz steigend. Darin sind nur die rein operativen Maßnahmen und noch keine Behandlungen beispielsweise mit Botox enthalten.

Die Zahl der ästhetischen Eingriffe in Deutschland ist allein bei den plastischen Chirurgen in Deutschland im Jahr 2004 von 178 000 Patienten auf 200 000 im Jahr 2005 gestiegen. Diese Tendenz hält weiter an. Jährlich steigen die Zahlen um gut zehn Prozent, das entspricht etwa dem Trend in den USA

In manchen Fällen ist die ärztliche Entscheidungsfreiheit durch wirtschaftliche Faktoren eingeschränkt. Zum Beispiel wenn der Chirurg und auch die Patienten eine Behandlung als notwendig ansehen, die Kosten für diese Behandlung dann aber nicht unbedingt von den Krankenkassen getragen werden.

Schönheitsoperationen bei Jugendlichen machen in Deutschland gut ein Prozent der gesamten Eingriffe aus. Generell lehne er Eingriffe an Jugendlichen nicht ab, wenn es um «Deformitäten, die extrem auffallend sind und die man nicht verbergen kann» geht. Zudem müsse man den Jugendlichen und auch den Eltern klar machen, dass so ein Eingriff Risiken habe und nicht rückgängig zu machen sei. Betroffene Kinder und Jugendliche würden meist in der Schule oder in sozialen Netzwerken gehänselt. Fettabsaugungen oder Brustvergrößerungen bei unter 18-jährigen kämen für ihn aber nicht infrage, sagte Gubisch.

Quelle: dpa04.11.12Zum AnfangZurück

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