Marketing-Trick "Fitness-Snack" macht dick

Schon der Name "Fitness-Snack" verführt dazu, mehr zu essen, aber dafür weniger zu sporteln, so das Ergebnis einer deutsch-amerikanischen Forschungsarbeit. Es handelt sich um einen Marketingtrick, der gesundheitlich nicht förderlich ist.

 

 

Fitnessfood macht nicht fit

 

Energieriegel, Müsli, Studentenfutter, die Nahrungsmittel mit angeblichem Fitnesseffekt werden immer mehr und bereits auf der Packung wird der angebliche Mehrwert, nämlich die Fitness, propagiert. Eine im Fachjournal "Marketing Research" veröffentlichte Untersuchung deutscher und amerikanischer Forscher kommt zu einem ganz anderen Ergebnis.

 

Demnach verleiten Wörter mit "fit" auf Produktpackungen auch Menschen, die körper- und gewichtsbewusst sind, tiefer in die Packung zu greifen und mehr von dem Nahrungsmittel zu essen. Gleichzeitig bewegen sie sich weniger und begreifen das Fitness-Food als Bewegungsersatz.

 

Die Forscher hatten diesen Effekt an Probanden untersucht. Erstaunlich war, dass auch sehr gewichtsbewusste Menschen auf die Deklarierung als Fitness-Food stark reagierten. In der Untersuchung wurde die positive gesundheitliche Wirkung von Snacks durch Bilder mit Joggingschuhen verstärkt.

Quelle: Dr. Julia Hofmann07.07.15Zum AnfangZurück

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