Lebensgefahr bei Hautausschlag und Fieber?

Hautausschlag und Fieber bei Erwachsenen können Grund für medizinische Notfallbehandlungen sein. Denn hinter den Symptomen können lebensgefährliche Erkrankungen stecken, mahnen US-Mediziner des American College of Osteopathic Emergency Physicians. Die Diagnose und Behandlung sollte keinesfalls verschleppt werden.

 

 

Ausschlag plus Fieber: Lieber zum Arzt!

 

US-Ärzte empfehlen Erwachsenen, die unter Hautausschlag in Kombination mit Fieber um 38 Grad Celsius oder mehr leiden, eine Notaufnahme aufzusuchen. Zwar können die Symptome harmlos sein, doch kommt gerade die Kombination von Symptomen auch bei lebensgefährlichen Erkrankungen vor, die einer raschen und aggressiven Behandlung bedürfen.

 

Was viele Betroffene einfach als ärgerliche, aber harmlose Symptome abtun, ist nach den Grundsätzen der osteopathischen Medizin ein Hinweis auf eine akute systemische, also den ganzen Körper betreffende Erkrankung, die der Abklärung bedarf. Bekannte Erkrankungen etwa, die zu diesen Symptomen führen, sind das Toxische Schocksyndrom, das besonders in der 80er Jahren mit dem Gebrauch von Tampons bei Frauen in der Menstruation von sich Reden machte. Zwar sind diese Fälle seltener geworden, doch noch immer kommt das Syndrom vor, auch aufgrund anderer Ursachen wie chirurgischen Eingriffen oder Verletzungen. Die Erkrankung kann jeden Menschen treffen und tödlich enden.

 

 

Symptome bei Kindern oft harmlos

 

Die Ärzte listen sieben lebensgefährliche Erkrankungen, bei denen Hautausschläge und Fieber vorkommen, und die umgehend behandelt werden müssen. Die Erkrankungen sind oftmals bakteriell bedingt, aber auch Medikamente oder andere Ursachen können eine Rolle spielen. Die gelisteten Erkrankungen sind zwar relativ selten, außerdem schwer zu diagnostizieren, doch ist eine rasche medizinische Untersuchung und Behandlung überaus wichtig, wenn die Kombination von Symptomen bei Erwachsenen auftritt, so die Mediziner.

Bei Kindern mit Ausschlag und Fieber sind häufig leichte virale Infektionen die Ursache. 

Quelle: Dr. Julia Hofmann15.10.15Zum AnfangZurück

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