Krebstherapie: Alternative Medizin beliebt

Viele ältere Krebspatienten nutzen alternativmedizinische Behandlungen. Die meisten schätzen alternativmedizinische Behandlungen als natürlich und harmlos ein, dabei kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Wichtig ist, den behandelnden Arzt von zusätzlich verwendeten Präparaten zu informieren.

 

 

Wechselwirkungen mit alternativmedizinischen Arzneien oft unbekannt

 

Die Alternativmedizin kann bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen hilfreich sein und ist bei vielen Menschen aufgrund der Meinung, sie sei natürlich und ungefährlich, auch sehr beliebt. Wissenschaftler fanden heraus, dass 26 Prozent der älteren Krebspatienten alternative Medikamente einnehmen. Dabei wissen die wenigsten Ärzte, die die Krebserkrankungen behandeln, von den zusätzlich eingenommenen Arzneien.

 

Offenbar sind viele Krebspatienten der Auffassung, dass alternativmedizinische Medikamente völlig unbedenklich sind und mit Krebsbehandlung an sich wenig zu tun haben. Dabei sind für eine ganze Reihe alternativmedizinischer Behandlungen Wechselwirkungen mit verschiedenen Krebsbehandlungen bekannt. Zum Beispiel kann Johanniskraut einige Krebsbehandlungen schwächen. Andere alternativmedizinische Medikamente können die Wirksamkeit von Narkosemitteln beeinflussen. Viele der Wechselwirkungen sind aber auch noch gar nicht bekannt.

 

 

Den Arzt über alle verwendeten Präparate informieren

 

Für Patienten ist es sehr wichtig, den behandelnden Arzt über alle eingenommenen Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel zu informieren. Nur der Arzt kann die Gefahr möglicher Wechselwirkungen mit verschiedenen Krebsbehandlungen abschätzen.

Quelle: Dr. Julia Hofmann02.09.15Zum AnfangZurück

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