Knorpelrückgang bei Arthrose

Die Gelenke sind die natürliche Verbindung zwischen zwei Knochen. Für einen im Wortsinne reibungslosen Bewegungsablauf sorgt eine Knorpelgewebeschicht an den Gelenkoberflächen. «Der Gelenkknorpel hat sensationelle Gleiteigenschaften», erklärt Ingo Tusk von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP). Bei einer Arthrose wird dieses Knorpelgewebe angegriffen und bildet sich allmählich zurück.

Mit der Zeit – zwischen dem frühen Stadium und dem Endstadium einer Arthrose können Jahre oder Jahrzehnte liegen – verschwindet das Knorpelgewebe völlig. Die Knochen reiben nun direkt aufeinander. Jede Bewegung wird zur Qual. Diesen Prozess könne man sich wie einen Fahrradreifen vorstellen, sagt Tusk: «Je mehr Luft er verliert, desto schwerer wird es, das Fahrrad zu fahren, bis es schließlich kaum noch möglich ist», so der DGSP-Vizepräsident.

Quelle: dpa26.09.12Zum AnfangZurück

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