Jedes zehnte Kind ist Brillenträger

Fast jedes zehnte Kind benötigt bereits in der Grundschule eine Brille, zeigen Daten der Techniker Krankenkasse (TK). Damit der Schulanfang gut gelingt, ist auch das Sehen und Erkennen von Buchstaben wichtig. Wenn dabei Probleme auftreten, empfiehlt sich ein Besuch beim Augenarzt.

 

 

Sehprobleme erkennen und korrigieren

 

Die Häufigkeit der Sehhilfen-Verordnung ist aber regional verschieden. Während in Brandenburg 7,3 Prozent der der Sechs- bis Zwölfjährigen eine Brille tragen, sind es im Saarland bald doppelt so viele, nämlich 13,6 Prozent. Möglicherweise werden Sehprobleme verschieden früh entdeckt und diagnostiziert. Etwa jedes 20. Kind im Kindergarten zwischen drei und fünf Jahren braucht eine Sehhhilfe.

 

Laut TK machen sich Sehprobleme häufig im Alltag bemerkbar. Betroffene Kinder halten vielleicht oftmals den Kopf schief, reiben sich die Augen oder kneifen sie zusammen. Zwinkern und Blinzeln sind ebenfalls möglich. Auch beim Lesen oder Schreiben können Auffälligkeiten bestehen und die Kinder ermüden schneller.

 

 

Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

 

Kindervorsorgeuntersuchungen helfen, Sehprobleme aufzudecken. Auch Fehlsichtigkeiten der Eltern können Hinweise auf wahrscheinlichere Probleme beim Kind liefern. Unter www.tk.de können Eltern online Termine für kindliche Vorsorgeuntersuchungen planen. Die für das Kind nötigen Termine werden individuell geplant.

 

Bei Kindern bis 18 Jahren trägt die Gesetzliche Krankenkasse die Kosten einer Brille in Höhe der vereinbarten Festbeträge. Zusätzlich zur "Alltagsbrille" kann das Kind auch eine Sportbrille mit Kunststoffgläsern erhalten.

Quelle: Dr. Julia Hofmann04.09.15Zum AnfangZurück

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