Inhalation erklären lassen!

Medikamente bei Lungenerkrankungen werden oftmals mittels Inhalator verabreicht. Oftmals nehmen Patienten ihre Medikamente aber lange Zeit nicht richtig ein, weil sie mit der Inhalationstechnik nicht vertraut sind. Die korrekte Bedienung des Gerätes ist aber sehr wichtig, um gewünschte Therapieergebnisse zu erzielen. Darauf weist die Bundesvereinigung der Deutschen Apothekerverbände (ABDA) hin.

 

 

Anwendung, Atemtechnik und Präparat beeinflussen Wirkstoffabgabe

 

Patienten sollten sich die Inhalationstechnik, mit der sie ihre Medikamente einnehmen sollen, in der Apotheke genau zeigen lassen, fordern die ABDA. Dabei hängt die Anwendung auch vom Typ des zu verabreichenden Präparates ab.

 

In der Verabreichungsart lassen sich grundsätzlich Dosieraerosole von Pulverinhalatoren unterscheiden. Dosieraerolsole sind mit Treibgas gefüllt und funktionieren wie Spraydosen. Nach kräftigem Schütteln kann die Inhalation beginnen. Das Mundstück muss aber nach unten zeigen und mit den Lippen fest umschlossen werden. Dann sollten Patienten langsam tief einatmen und den Atem dann für etwa zehn Sekunden anhalten. Eine regelmäßige Reinigung ist nötig, damit das Ventil nicht verklebt.

 

Bei der Pulverinhalation löst das Atmen selbst die Wirkstoffabgabe aus. Bei den Geräten sollten schneller und kräftig geatmet werden, damit sich der zur Wirkstoffabgabe nötige Atemstrom aufbaut. Die Anwendung ist aber auch vom Gerätetyp abhängig, den der Apotheker genau erklären kann.

Quelle: Dr. Julia Hofmann19.05.15Zum AnfangZurück

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