Homöopathie auf dem Vormarsch

Die Homöopathie erobert sich in der Behandlung verschiedener Erkrankungen zunehmend einen Platz. Bereits über die Hälfte der Deutschen hat bereits Erfahrungen mit dem Behandlungsverfahren, ergab eine Umfrage.

 

Mehr Frauen als Männer setzen auf Homöopathie

Aktuell verwenden bereits 60 Prozent der Bevölkerung homöopathische Medizin, zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach. Im Jahr 2009 belief sich der Anteil der Verwender erst auf 53 Prozent. Befragt wurden über 1.500 Personen in Deutschland ab dem Alter von 16 Jahren.

 

Demnach ist der Kreis der Verwender deutlich gewachsen und die Homöopathie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dabei greifen vor allem Frauen gerne zu Homöopathika. 73 Prozent der Frauen gaben an, diese Arzneimittel zu verwenden, während es bei Männern 48 Prozent waren. Die Befragung ergab Unterschiede zwischen West und Ost. Der Anteil der Verwender im Westens Deutschlands betrug 64 Prozent, im Osten 44 Prozent.

 

Nebenwirkungsarm gegen viele Beschwerden

Die Palette der Beschwerden, die mit Homöopathika erfolgreich behandelt wurden, ist den Angaben zufolge breit. 56 Prozent der Verwender nahmen sie gegen Erkältungen und grippale Infekte, 30 Prozent zielten auf eine Stärkung es Immunsystems, 24 Prozent behandelten Insektenstiche und Sonnenbrand homöopathisch. 22 Prozent nahmen die Medikamente aufgrund von Kopfschmerzen und 21 Prozent wegen Verdauungsbeschwerden. Schlaflosigkeit und Magenbeschwerden gaben 19 Prozent an.

 

Besonders konnten Homoöpathika mit der guten Verträglichkeit punkten. Die Mehrzahl der Anwender ist überzeugt, dass die verwendeten Mittel nebenwirkungsarm sind. Über die Hälfte der Befragten war der Meinung, dass homöopathische Medizin besonders gut verträglich und unter anderem auch deshalb besonders gut für Kinder geeignet ist.

Quelle: Dr. Julia Hofmann03.11.14Zum AnfangZurück

Quellenangabe für Zitate

Inhalte dieser Webseite dürfen für kommerzielle und nichtkommerzielle Zwecke ohne Rückfragen auszugsweise zitiert werden. Bedingung dafür ist die Einrichtung des folgenden Links als Quelle des Zitates: