Hip-Hop gegen Depressionen

Tanzen macht Spaß und ist gesund. Einen ganz besonderen Nutzen versprechen sich britische Forscher der Universität von Cambridge von Hip-Hop: Sie planen für Patienten mit Depressionen und Schizophrenie das Projekt "Hip-Hop-Psych".

 

Probleme lösen mit Selbstbewusstsein

Laut Forschern spielt nicht nur die Bewegung an sich eine Rolle, sondern auch die Stärkung des Selbstbewusstseins und der Unabhängigkeit. Sind diese gestärkt, lassen sich psychische Probleme besser angehen. Psychische Probleme lassen sich zudem im Tanz ausdrücken.

 

Gemeinsam mit Rappern, Hilfsorganisationen und Experten soll das Projekt realisiert werden. Auch erhoffen sich die Forscher die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Hip-Hops und dessen nützlicher Wirkung. Nach Möglichkeit sollen Patienten auch selbst kreativ werden und etwa Texte schreiben und vortragen.

 

Hip-Hop und Rap als Eigentherapie

Vorstellbar ist auch eine Verbalisierung von Zukunftsvisionen der Patienten. Ein Zusammenhang fällt auf: Bekannte Rapper und Hip-Hopper kommen oft aus schwierigen Verhältnissen und drücken ihre Probleme und Gefühle in Text und Tanz aus.  Hip-Hop und Rap stellen oftmals auch für sie eine gute Möglichkeit dar, Probleme mitzuteilen, zu reflektieren und besser zu lösen.

Quelle: Dr. Julia Hofmann21.10.14Zum AnfangZurück

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