Hausnotrufdienste gehen nicht genug auf Anrufer ein

Berlin (dpa/tmn) - Hausnotrufdienste zeigen oft Schwächen beim Bearbeiten eines Notrufs. Nur wenige erkundigten sich zum Beispiel nach Einzelheiten, um einzuschätzen, welche Hilfe ein Betroffener braucht oder sprechen beruhigend ihn ein. Das berichtet die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift «test» (Ausgabe 09/ 2011). Von zwölf untersuchten Hausnotrufdiensten schnitten nur drei mit «gut» ab, vier erhielten das Urteil «befriedigend», fünf die Note «ausreichend».

Als weitere Schwächen benannten die Warentester, dass die installierten Notrufgeräte selten umfassend ausprobiert werden. Im Ernstfall könne es aber wichtig sein, dass die Verständigung mit der Notrufzentrale aus allen Räumen der Wohnung hergestellt werden kann.

Bevor ältere oder kranke Menschen einen Vertrag abschließen, sollten sie sich genau die Kosten für verschiedene Leistungen aufschlüsseln lassen. Der Vertrag sollte möglichst keine Mindestlaufzeit und einen Kündigungszeitraum von höchstens zwei Wochen haben.

Quelle: dpa-tmn25.08.11Zum AnfangZurück

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