Gefühlskälte Folge von Belastungsstörung

Ein schlimmes Ereignis kann bei Kindern eine posttraumatische Belastungsstörung auslösen. Dazu gehören beispielsweise Naturkatastrophen, Unfälle, schwere Erkrankungen, sexuelle oder körperliche Gewalt. Darauf weist der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) hin. Die Symptome dieser Störung sind abhängig vom Alter und können sich durch Emotionslosigkeit, Schreckhaftigkeit und dem Wiedererleben des traumatischen Geschehens bemerkbar machen.

Traumatisierte Kinder im Alter zwischen 7 und 14 Jahre versuchen dem BKJPP zufolge häufig, nicht über das Trauma zu sprechen und ihre Gefühle zu verdrängen. In vielen Fällen können sie sich nicht an einzelne Aspekte des Ereignisses erinnern. Jüngere Kinder greifen das belastende Erlebnis dagegen in ihren Zeichnungen oder Spielen auf.
Bemerken Eltern bei ihren Kindern entsprechende Anzeichen, sollten sie einen Kinder- und Jugendpsychiater einschalten. Durch verschiedene Tests kann er die Belastungsstörung feststellen.

Quelle: dpa11.10.12Zum AnfangZurück

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