Faltenpflege für den Mann

Falten machen ein männliches Gesicht erst so richtig interessant? Das stimmt nicht immer - es kommt auf den Mann an. Grundsätzlich aber sieht im Alter doch der besser aus, der sich schon früh der Faltenbekämpfung gewidmet hat. Zumal die Falten der Männer deutlich tiefer sind als die der Frauen. Damit die Haut nicht verschrumpelt, muss sie gut gepflegt werden.

Einen Vorteil haben Männer. Sie bekommen später Falten als Frauen. Denn ihre Haut kann besser als die weibliche Epidermis Wasser binden. Außerdem sind das Bindegewebe und die hautnahe Muskulatur fester, die Neigung zu Fettdepots ist geringer. Dank der vermehrten Fettung ist die Haut auf natürliche Weise glatter, zugleich aber auch großporiger. Der Cremetiegel der Partnerin ist aufgrund dieser Unterschiede tabu.

Männer sollten Pflegeprodukte nutzen, die viel Feuchtigkeit spenden und wenig Fett enthalten. Sehr wirksam sind spezifische Peptide, die körpereigene Mechanismen beeinflussen und die Haut von innen heraus wieder aufbauen. Gut sind Inhaltsstoffe, die die Zellen unterstützen wie beispielsweise Q10. Dieses Coenzym revitalisiert und stärkt beanspruchte Haut und versorgt die Hautzellen mit Energie.

Doch es gibt nicht das eine Patentrezept gegen die Furchen. Für reife, sehr trockene oder geschädigte Haut werden Cremes, die hochwirksame Aktivstoffe in tiefer gelegene Hautschichten schleusen empfohlen.

Vitamine, Provitamine und Proteine spenden langanhaltend Feuchtigkeit, revitalisieren die müde Haut und gleichen Defizite aus. Pflanzenextrakte aus der Aloe Vera, dem Ginkgobaum oder Jojobaöl unterstützen die Regeneration zusätzlich, versorgen die Haut mit der nötigen Pflege und verringern den Elastizitätsverlust. Gut geeignet sind für die Tagespflege leichte Emulsionen und tonisierende Gel-Cremes. Sie schützen die Haut vor dem Austrocknen und verbessern dadurch ihre Widerstandsfähigkeit. Aber auch mit ein paar Tricks im Alltag lässt sich der Zahn der Zeit etwas aufhalten: Wer Falten vorbeugen möchte, sollte viel Wasser oder Tee trinken, ausreichend schlafen und seine Haut vor UV-Strahlung schützen. Außerdem unbedingt Stressfaktoren wie Alkohol, Nikotin oder die Sonnenbank meiden.

Quelle: dpa03.03.13Zum AnfangZurück

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