Erkältung mit Hausmitteln lindern

Die Kinder sind krank, der Kollege niest bereits seit gestern und im eigenen Hals macht sich ein unangenehmes Kratzen bemerkbar. Herbst/Winter ist die typische Erkältungszeit. Bewährte Hausmittel können Symptome lindern, denn der Körper wird meist selbst mit den lästigen Keimen fertig.

 

Hausmittel statt Erkältungs-Medikamente

Infekte mit Erkältungs-Viren dauern meistens sechs Tage, so Peter Walger des Berufsverbandes Deutscher Internisten. Erkältungen sind zwar fast immer unangenehm, selten jedoch gefährlich. Zunächst besteht kein Grund, Medikamente einzunehmen oder zum Arzt zu gehen. Schonung und Meiden körperlicher Belastung hilft dem Körper, mit den Viren fertig zu werden.

 

Alter und bewährte Hausmittel können den Genesungsvorgang unterstützen. Viele schwören auf Hühnersuppe, die laut einiger Studien die weißen Blutkörperchen blockieren soll. Experten bezweifeln zwar diese Wirkung, aber schaden kann eine Hühnersuppe auch nicht, da sie Mineralien enthält. Zudem ist eine vermehrte Flüssigkeitsaufnahme sinnvoll, vor allem, wenn Fieber besteht.

 

Flüssigkeit mit Kräutern und ätherischen Ölen

Auch wirksam sind heiße Tees, die ebenfalls für Flüssigkeitszufuhr sorgen. Bei ausgetrockneten Schleimhäuten befeuchten sie, die Wärme regt die Durchblutung an. Warme Flüssigkeit ist grundsätzlich gut, denn sie fördert die Durchblutung und verdünnt Sekrete, die dann besser abfließen können.

 

Der Zusatz von atherischen Ölen und Kräutern in Bädern, Inhalationen oder Tees können Husten lindern und tun auch den Schleimhäuten und der Durchblutung gut. Ein wirksames Kraut ist Salbei. Es wirkt auf die Schleimhäute und lässt diese rascher heilen.

 

Thymian ist geeignet, um Hustenreiz zu bekämpfen. Trockener Husten lässt sich mit Salbei oder Kochsalz bekämpfen. Bei verschleimten Bronchien eignen sich Inhalationen mit Efeu-Extrakten. Auch Gurgeln mit zugesetzten Efeu-Extrakten hilft dem trockenen Hals.

 

Am vierten Tag sollte eine Besserung verspürbar sein. Ist dies nicht der Fall bzw. haben sich die Symptome verschlechtert oder besteht Fieber, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen.

Quelle: Dr. Julia Hofmann29.10.14Zum AnfangZurück

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