Entzündungen durch schlechten Schlaf

Schlafstörungen und die Schlafdauer stehen mit entzündlichen Veränderungen in Zusammenhang, fanden Forscher der University of California heraus. Demnach könnte zu wenig, aber auch zu viel Schlaf mit verschiedenen Erkrankungen verbunden sein.


Zu wenig und zu viel Schlaf leistet Krankheiten Vorschub

Schlafstörungen sind verbreitet und sind wahrscheinlich nicht nur mit Müdigkeit und Konzentrationsstörungen verbunden. Sie können mit Depressionen und entzündlichen Erkrankungen des Körpers einhergehen, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie in "Biological Psychiatry".

Die Analyse von 72 Studien mit über 50.000 Teilnehmern zeigt, dass im Blut nachweisbare Eiweißstoffe, die mit entzündlichen Erkrankungen zusammenhängen, bei zu kurzer und langer Schlafdauer erhöht sind. Entzündliche Veränderungen spielen bei einer Vielzahl von Krankheiten wie Arteriosklerose und Herzinfarkt, Bluthochdruck und Diabetes eine Rolle.

Die Schlafdauer sei ein Risikofaktor für entzündliche Krankheiten, so die Forscher. Das Erreichen einer besseren Schlafqualität könnte solchen Krankheiten möglicherweise vorbeugen.

Quelle: Dr. Julia Hofmann14.07.16Zum AnfangZurück

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