Energydrink wird für das Herz gefährlich

Sie sind süß, schmecken gut und machen auch noch wach - Energydrinks sind bei Jugendlichen und Erwachsenen äußerst beliebt. Doch schon ein einziges Getränk kann dem Herz gefährlich werden, was viele der oftmals noch sehr jungen Konsumenten nicht wissen.

 

 

Energydrink: Viel Koffein in wenig Flüssigkeit

 

Jugendliche bzw. junge Erwachsene, die um die 480 ml eines Energydrinks zu sich nahmen, zeigten innerhalb von 30 Minuten nach dem Genuss einen Anstieg von Blutdruck und Stresshormonen, die bedenklich sind und das Herzgefäßrisiko erhöhen, so Kardiologen der Mayo Clinic Rochester in Minnesota. Ergebnisse ihrer Untersuchung stellten sie während eines Treffens der American Heart Association in Florida vor.

 

Energydrinks, die als kohlensäurehaltige Süßgetränke vermarktet werden, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie machen wach und steigern die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit, was allerdings nicht von Dauer ist. Auslösende Substanz ist das in den Getränken enthaltene Koffein. In einer Dose des Süßgetränks sind bis zu 500 mg Koffein enthalten. Zum Vergleich: Ein Tasse mit 500 ml Kaffee enthält 100 mg Koffein.

 

 

Immer mehr Notfallbehandlungen aufgrund des Energydrink-Konsums

 

Der Konsum der Getränke ist mit Nebenwirkungen verbunden. So stieg die Zahl der Notfallbehandlungen in den USA zwischen 2007 bis 2011 um mehr als das Doppelte an, nämlich von über 10.000 auf über mehr als 20.000. Energydrinks haben überdies einen hohen Zuckeranteil und möglicherweise andere pflanzenbasierte Inhaltsstoffe, die stimulierend wirken.

 

De Wissenschaftler hatten in ihrer Studie die Wirkung von Energydrinks bei 25 gesunden jungen Erwachsenen untersucht und die Wirkung mit einem Scheingetränk vergleichen. Der verwendete Energydrink von 480 ml enthielt 240 mg Koffein und 2.000 mg Taurin, eine Aminosäure, die die neurologische Entwicklung fördern und den Wasser- und Mineralgehalt im Blut regulieren soll. Enthalten waren auch Extrakte von Guarana Samen, Ginsengwurzel und Mariendistel.

Quelle: Dr. Julia Hofmann18.11.15Zum AnfangZurück

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