Eier beugen Zuckerkrankheit vor

Eine Form der Zuckererkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, nimmt weltweit zu. Finnische Forscher fanden heraus, dass der regelmäßige Konsum von Eiern vor der Erkrankung schützen könnte. Bei Eiern haben Menschen mit einem Risiko für eine manifeste Diabeteserkrankung oft die Sorge, dass ihnen das Nahrungsmittel aufgrund des darin enthaltenden Cholesterins schaden könnte.

 

 

Eier mit viel Cholesterin bei Diabetes?

 

Ursachen des Diabetes mellitus Typ 2, im Volksmund auch als Altersdiabetes bekannt, sind vor allem im Lebensstil mit wenig Bewegung und ungesunder Ernährung zu suchen. Konsequenzen dieses Lebensstils sind Übergewicht und Stoffwechselstörungen, die in Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 und Herzkreislauferkrankungen münden können.

 

Auf der Suche nach Nahrungsmitteln, die die Entwicklung der Diabeteserkrankung beeinflussen, stießen finnische Wissenschaftler auf Eier. Einige Studien brachten den Konsum von Eiern, ein Nahrungsmittel mit hohem Cholesteringehalt, mit Störungen des Zuckerstoffwechsels in Zusammenhang, der bei der Diabeteserkrankung eine große Rolle spielt. Andere Studien jedoch fanden einen verbesserten Zuckerstoffwechsel. Daten aus längeren Untersuchungszeiträumen, die die Beziehung zwischen Ernährung mit Eiern und Diabeteskrankheit untersuchten, gibt es bislang nicht.

 

 

Höherer regelmäßiger Eierkonsum schützt vor Diabetes

 

In einer Langzeituntersuchung an 2.332 Männern zwischen 42 und 60 Jahren, die über 19 Jahre lang lief, entwickelten 432 Männer eine Diabeteserkrankung. Regelmäßiger Eierkonsum senkte das Risiko für die Stoffwechselerkrankung und die Zuckerspiegel im Blut. Besonders eine Ernährung mit vier Eiern pro Woche war wirksam. Sie konnte das Erkrankungsrisiko gegenüber Männern mit einem wöchentlichen Konsum von nur einem Ei um 37 Prozent senken.

 

Eier enthalten nämlich nicht nur viel Cholesterin, was das Nahrungsmittel in Verruf brachte, so die Forscher, sondern auch viele wertvolle Nährstoffe, die den Zuckerstoffwechsel offenbar positiv beeinflussen.   

Quelle: Dr. Julia Hofmann21.04.15Zum AnfangZurück

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