Demenzfälle nehmen teilweise ab

Prognosen gingen bislang von einer weltweiten Zunahme von Demenzerkrankungen einschließlich Alzheimer aus. Experten finden jetzt heraus, dass teilweise mit einer Abnahme der Häufigkeit zu rechnen ist.



Weniger Herzkreislauferkrankungen, weniger Demenzen

Eine Studie im "New England Journal of Medicine" kommt zu dem Schluss, dass es in Zukunft zu weniger Fällen von Demenz kommen könnte. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit 47,5 Millionen Menschen an einer Demenzerkrankung. Bis zum Jahr 2050 rechnet die Organisation mit einer annähernden Verdreifachung der Anzahl.

Zumindest teilweise erwarten Forscher einen Abfall der Zahlen. Dies ist vor allem auf eine zu erwartende Abnahme von Demenzen zurückzuführen, die aufgrund von Herzkreislauferkrankungen entstehen. Denn Krankheiten des Herzkreislaufsystems wie etwa Herzinfarkt und Schlaganfall werden laut Prognosen aufgrund der verbesserten Vorsorge seltener, was die Häufigkeit von Demenzkrankheiten positiv beeinflussen könnte.

Quelle: Dr. Julia Hofmann19.02.16Zum AnfangZurück

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