Computer besser nicht ins Kinderzimmer

Köln (dpa/tmn) - Der Standort des Computers hat großen Einfluss darauf, wie oft ihn Kinder nutzen. Eltern sollten deshalb am besten einen Platz außerhalb des Kinderzimmers wählen, der von allen genutzt werden kann. Im eigenen Zimmer sei die Verlockung für Jugendliche oft zu groß, den PC häufiger als abgemacht einzuschalten. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) hin. Um die Zeit vor dem Bildschirm einzuschränken, legen Eltern am besten ein Zeitlimit fest, beispielsweise acht Stunden pro Woche. Gut funktioniere das bei Jugendlichen ab 14 Jahren. Manchmal möchten Kinder den jeweiligen Spielzug zu Ende spielen. Für solche Situationen sollte gemeinsam vorab festgelegt werden, ob und wann dies geht, etwa wenn am nächsten Tag keine Schule ist. Einmal aufgestellt, sollte es bei diesen Regeln keine Ausnahmen geben.

Trotz Abmachungen kann die Computernutzung bei manchen Jugendlichen überhandnehmen. Eltern sollten Hilfe suchen, wenn sie merken, dass ihr Kind den Computer als Trostspender oder als Regulator bei Stress nutzt. Auch wenn Freunde und Sport zugunsten des Computers vernachlässigt werden, sollten sich Eltern an eine Beratungsstelle wenden, empfiehlt die BzgA in ihrer Broschüre «Online sein mit Maß und Spaß».

Quelle: dpa-tmn02.08.11Zum AnfangZurück

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