Brustkrebs: Stillen beeinflusst Überleben

Frauen, die stillen, entwickeln seltener Brustkrebs. Aber auch nach einer Behandlung sind Frauen, die länger gestillt haben, im Vorteil: Die Erkrankung verläuft langfristig weniger schwer als bei Frauen, die nicht oder kürzer stillten.


Besseres Überleben nach Brustkrebs bei längerer Stillzeit 

20 Jahre nach einer Operation von Brustkrebs haben Frauen eher überlebt, die mehr als sechs Monate lang stillten. Sie starben sowohl weniger wahrscheinlich infolge der Brustkrebserkrankung als auch infolge anderer Erkrankungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Fachmagazin "Breastfeeding Medicine".

Schwedische und norwegische Forscher hatten den Zusammenhang zwischen der Zeit des Stillens in der Vergangenheit und dem langzeitigen Überleben nach der Therapie von Brustkrebs untersucht. 

Demnach ist Stillen auch mit einem langzeitigen gesundheitlichen Nutzen für Frauen verbunden, so die Wissenschaftler.  Stillen wirke brustkrebsvorbeugend, könne aber offenbar auch die Schwere der Erkrankung positiv beeinflussen.

Quelle: Dr. Julia Hofmann09.09.16Zum AnfangZurück

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