Bei Schlaganfall nicht zögern!

Je schneller ein Schlaganfallpatient behandelt wird, desto besser sind seine Genesungsaussichten. Auch schlaganfallähnliche Beschwerden, die nach wenigen Minuten vorüber sind, sollten so zügig wie möglich therapiert werden. Das betont Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) in Krefeld. Denn oft gingen sie einem echten Schlaganfall voraus, der sich verhindern lasse, wenn diese vorangegangene, sogenannte transitorische ischämische Attacke (TIA) umgehend behandelt wird.

Typische Anzeichen für einen Schlaganfall sind Probleme beim Sprechen oder Sehen sowie halbseitige Lähmungen oder Taubheitsgefühle in einem Arm oder Bein. Beil rät, dann sofort den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 zu kontaktieren und den Verdacht auf Schlaganfall durchzugeben. Wird ein Schlaganfall nicht rechtzeitig behandelt, sind unumkehrbare Schäden im Gehirn und körperliche Behinderungen möglich. Risikofaktoren sind ein höheres Alter, Diabetes, Bluthochdruck und eine ungesunde Lebensweise mit wenig Bewegung, unausgewogener Kost und Rauchen.

Quelle: dpa04.02.14Zum AnfangZurück

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