Bauklötze und puzzeln fördern räumliches Denken

Kann man das räumliche Vorstellungsvermögen von Kindern fördern? Ja, meinen US-Forscher, denn räumliches Denken ist bei Kindern, die viel puzzeln oder mit Bauklötzen spielen besser als bei Kindern, die lieber malen oder mit Autos und Puppen spielen.

 

 

Jungen besser als Mädchen

 

Bauklötze, Puzzle und Brettspiel - Kinder, die ihre Zeit vorzugsweise mit diesen Spielsachen verbringen, glänzen mit einem guten räumlichen Vorstellungsvermögen. Dies ergaben die Daten von 800 Kindern zwischen vier und sieben Jahren, veröffentlicht im Journal "Psychological Science". Die Kinder hatten verschiedene Test zum räumlichen Vorstellungsvermögen absolviert, deren Ergebnisse dann mit den Angaben der Eltern zum Spielverhalten verglichen wurden.

 

Kinder, die mehr als sechsmal wöchentlich zu Bauklötzen, Puzzles oder Brettspielen griffen, waren Kindern überlegen, die sich nur drei- bis fünfmal pro Woche mit solchen Spielen beschäftigten. Weitere auszumachende Faktoren, die auf das räumliche Denken wirken, waren Intelligenz, sozioökonomischer Status sowie das Geschlecht des Kindes. Jungen hatten das bessere räumliche Vorstellungsvermögen als Mädchen und sie begeisterten sich auch eher für die Spiele, die diese Fähigkeit fördern.

 

Es spricht also nichts dagegen, Gameboy oder Computer öfter beiseite zu schieben und Kinder zu Puzzles oder Brettspielen zu animieren oder selbst mitzumachen. Denn dies fördert möglicherweise nicht nur die gute Beziehung...

Quelle: Dr. Julia Hofmann09.02.15Zum AnfangZurück

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