Babys erinnern sich an ihr Glück

Babys und Kleinkinder können sich mehr merken als viele denken. Zum Beispiel können sie sich an glückliche Momente erinnern, in denen sie Kuscheleinheiten erhielten oder Spiele für gute Laune sorgten, zeigt eine Untersuchung an Babys. Ein Grund mehr, die Kleinen mit viel Streicheleinheiten und liebevollen Aktivitäten zu verwöhnen. Denn das fördert die gesamte Entwicklung der Kinder.

 

 

Psychologen untersuchen Babys

 

Die meisten Eltern versuchen durch ihr Verhalten, ihren Kindern Liebe und Geborgenheit zu geben. Ist das Kind glücklich, sind es meist auch die Eltern. Wie wichtig Glücksgefühle bereits für die Kleinsten tatsächlich sind und dass diese ihnen auch lang im Gedächtnis bleiben, zeigt eine Untersuchung von Psychologen der Brigham Young University in Utah. Sie untersuchten, ob und wie sich die Gefühle von Kleinkindern auf die Erinnerung auswirken.

 

Die Forscher unterzogen fünf Monate alte Babys einem Test. Vor einem Monitor erschienen Personen, deren Stimme entweder freundlich, neutral oder böse klang. Mit den Stimmen verknüpft waren anschließend gezeigte geometrische Figuren.

 

 

Glücksgefühle steigern Aufmerksamkeit

 

Fünf Minuten und einen Tag nach der emotionalen Belastung testeten die Wissenschaftler, ob sich die Kinder an die geometrischen Formen erinnern konnten. Hatten die Babys eine böse Stimme vernommen, erinnerten sie sich nicht mehr an verknüpfte Formen. Bei einer positiven Stimme gelang ihnen das jedoch.

 

Positive Erinnerungen steigern die Aufmerksamkeit und erhöhen die Anspannung, vermuten die Forscher. Dies ist für das Lernen, aber auch für die gesamte Entwicklung von Babys und Kleinkindern bedeutsam. 

Quelle: Dr. Julia Hofmann09.12.14Zum AnfangZurück

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