Augen vor Feuerwerk schützen!

Der Höhepunkt von Silvester ist oftmals das bunte Feuerwerk, mit dem das neue Jahr begrüßt wird. An einen Augenschutz denkt kaum jemand und doch kommt es jährlich zu schweren Verletzungen. Eine Schutzbrille könnte viele Unfälle glimpflicher ausgehen lassen, so Augenärzte.

 

 

Seit 2009 exposivere Feuerwerkskörper im Handel

 

Ein Fünftel der Silvesterverletzungen betreffen die Augen, warnt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) aus aktuellem Anlass. Funken und Fremdkörper konnen Binde- und Hornhaut schädigen, aber auch schwerste Verletzungen des  gesamten Augapfels kommen vor, die eine Notoperation erfordern.

 

Trotzdem dürfen gesetzlich seit 2009 Explosivmassen mehr Schwarzpulver enthalten als zuvor. Die erlaubte Menge betrug vor 2009 nur sechs Gramm, jetzt sind 10 Gramm erlaubt. Batterien von Knallkörpern dürfen jetzt eine Netto-Exposivmasse von bis zu 500 Gramm enthalten.

 

 

Meist Unbeteiligte betroffen

 

Die Universitätsaugenklinik Leipzig verzeichnet seitdem einen Anstieg von Augenverletzungen. Bei Verletzungen sind nur zu einem Viertel die Personen betroffen, die den Böller oder die Rakete zünden. Häufiger sind es nicht beteiligte Personen, zumeist junge Männer.

 

Augenärzte fordern deshalb mehr Aufklärung im Umgang mit Feuerwerk und Hinweise und Empfehlungen zum Schutz. Schutzbrillen können Augenverletzungen reduzieren, zeigen Daten aus Dänemark. Den Verkauf von Feuerwerk ganz verboten hat Finnland.

Quelle: Dr. Julia Hofmann31.12.14Zum AnfangZurück

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