Aufstehen und bewegen verlängert Leben

Unabhängig von der sportlichen Aktivität können auch nur ganz kurze Unterbrechungen der Sitzzeit lebensverlängernd wirken. "Steh auf und beweg dich", lautet deshalb die Devise von US-Forschern.


Faule sterben oftmals früher

Wer eine längere Sitzzeit für wenige Minuten unterbricht und sich ein bisschen bewegt, kann sein Leben möglicherweise verlängern. Diesen Schluss legen die Ergebnisse einer Studie in der Fachzeitschrift "Medicine & Science in Sports and Exercise" nahe. In der Studie analysierten Forscher die Daten von annähernd 3.000 Menschen zwischen 50 und 79 Jahren. Diese waren Bestandteil einer großen Gesundheits- und Ernährungsstudie der Centers für Disease Control and Prevention. Bei den Studienteilnehmern war sieben Tage lang die Menge an Bewegung gemessen worden und diese Daten mit den Todesraten der folgenden acht Jahre in Verbindung gebracht worden.

Die bewegungsärmsten Studienteilnehmer starben in diesen acht Jahren demnach fünfmal wahrscheinlicher als Teilnehmer mit dem höchsten Aktivitätslevel. Sie starben auch dreimal wahrscheinlicher als Menschen mit mittlerer körperlicher Aktivität.


Kleine Bewegungseinheiten verlängern Leben

Beim Vergleich von Menschen mit der gleichen Menge an körperlicher Bewegung fiel auf, dass jene, die weniger saßen bzw. die Sitzzeit gerne mit Aktivitäten wie herumlaufen, abwaschen oder anderem unterbrachen, ebenfalls länger lebten als Menschen, die mehr saßen. 

Den Forschern zufolge ist es nicht unbedingt entscheidend, anstrengenden Sport zu betreiben. Sinnvoll sind kleinere Unterbrechungen einer sitzenden bzw. ruhenden Tätigkeit, um sich etwas zu bewegen.

Quelle: Dr. Julia Hofmann02.03.16Zum AnfangZurück

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