AOK: Untersuchung zur Mediennutzung von Kindern

Nur wenige Kinder nutzen allgegenwärtige Medien nur selten oder gar nicht. Schon die Kleinsten können Computer bedienen und nutzen dies oft auch. Wie gut wissen die Eltern darüber Bescheid, was ihre Kinder an Computer & Co treiben und sind sie mit ihren Kindern im Gespräch?

 

 

Inhalte zu wenig thematisiert

 

28 Prozent der Eltern meinen, ihre Kinder könnten das Internet sehr gut bedienen. Acht Prozent denken, dass die Kinder auch Inhalte sehr gut bewerten können. Diese Zahlen ergab eine Befragung von 1.500 Eltern der AOK. 80 Prozent der Eltern gaben an, zuhause klare Regeln für die Mediennutzung zu haben, 43 Prozent machen Inhalte in Medien regelmäßig zum Thema.

 

Die Zahlen zeigen, dass der Großteil der Eltern meint, Inhalte wären für Kinder schwer zu beurteilen, doch ein Viertel der Eltern thematisiert die Medieninhalte kaum. Die AOK weist auf die Vorbildfunktion der Eltern hin. In der Planung der Krankenkasse sind Kurse zur Medienkompetenz von Eltern. Dabei will sie mit der Inititive "Schau hin" (http://www.schau-hin.info/) kooperieren. Bundesfamilienministerium und Medienunternehmen unterstützen die AOK. 

 

"Schau hin" ist ein Medienratgeber für Familien und eine Initiative verschiedener Bundesministerien, eines Kommunikationsunternehmens, öffentlich rechtlicher Fernsehsender und einer Programmzeitschrift.

Quelle: Dr. Julia Hofmann08.12.14Zum AnfangZurück

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