Alhoholsucht bei Führungskräften

Führungskräfte stehen beruflich permanent unter starkem Druck. Der Stress führt dazu, dass die Gefahr, alkoholkrank zu werden, bei ihnen noch größer ist als bei anderen Beschäftigten. Um abschalten und entspannen zu können, greifen einige zu Alkohol, erklärt Anette Wahl-Wachendorf, Vizepräsidentin des Verbands der Betriebs- und Werksärzte. Am Anfang bringe das auch die gewünschte Entspannung. Doch da sich der Körper an den Alkohol gewöhnt, müssen Betroffene immer häufiger und immer mehr Alkohol trinken, um den gewünschten Effekt zu erzielen. So entsteht schnell ein Teufelskreis, der im schlimmsten Fall zu einer Alkoholsucht führt, sagt Wahl-Wachendorf.

Führungskräfte sollten deshalb besonders stark reflektieren, wie oft und wie viel Alkohol sie in der Woche konsumieren. Wer das Gefühl hat, zu viel zu trinken, sollte möglichst bald einen Arzt aufsuchen. Je früher Beschäftigte einem Alkoholmissbrauch begegnen, desto eher lässt er sich in den Griff bekommen.

Quelle: dpa31.12.13Zum AnfangZurück

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