Weihnachten: Forscher warnen vor Verbrennungen

Weihnachten verwenden viele Menschen elektrischen Weihnachtsschmuck wie Lichterketten in- und außerhalb des Hauses. Durch Verlängerungskabel und andere Elektrik kann es bei Kindern leicht zu Verbrennungen im Bereich des Mundes kommen, warnen US-Forscher. Besonders betroffen sind kleine Kinder unter fünf Jahren. Auch auf Haustiere sollte man allerdings achten.


Kabel und Elektrik können Kindern gefährlich werden

Nicht nur US-Amerikaner dekorieren ihr Haus anlässlich der Weihnachtsfeiertage und Ferien. Auch in Deutschland wurde der weihnachtliche Schmuck in den letzten Jahren immer attraktiver und immer mehr Menschen bringen ihr Heim von innen und außen zum Leuchten. In US-Notfallabteilungen kommt es wegen kindlichen Verbrennungen im Mund durch Kabel immer häufiger zu Behandlungen, so Wissenschaftler der University of Missouri School of Medicine.

Eltern sollten sich bewusst sein, dass insbesondere kleine Kinder elektrische Verbrennungswunden davontragen können, wenn sie Kabel in den Mund nehmen oder darauf herumbeißen. Dreiviertel der behandelten Kinder sind demnach unter fünf Jahren alt. Meist handelt es sich offenbar nicht um so schwere Verletzungen, dass ein Krankenhausaufenthalt nötig wird, doch kann dies in Einzelfällen auch einmal anders sein. Manchmal sind die Verletzungen auch schwer und können kosmetische Komplikationen nach sich ziehen, die durch Operationen korrigiert werden müssen.


Forscher: Kinder und Haustiere schützen!

Elektrische Mundverletzungen bei Kindern sind den Forschern zufolge vermeidbar. Sie empfehlen manipulationssichere elektrische Kabel zu verwenden, sie regelmäßig auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen, ungesicherte Leitungen nicht sichtbar zu verlegen beziehungsweise am besten ganz zu vermeiden und Kabel nicht unter Teppichen zu verlegen, da diese dann überhitzen könnten. Befinden sind Kinder oder Haustiere in der Nähe elektrischer Leitungen, ist besondere Aufmerksamkeit angebracht, schreiben sie in der Fachzeitschrift "Otolaryngology-Head and Neck Surgery".

Quelle: Dr. Julia Hofmann29.12.16Zum AnfangZurück

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