Ultraschall der Säuglingshüfte

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Methode zu Ultraschall der Säuglingshüfte

Mit dieser Ultraschall-Untersuchung wird das Hüftgelenk auf mögliche Gehbehinderungen oder Verschleiß des Gelenks untersucht, um die Gefahr einer Hüftdysplasie frühzeitig zu erkennen. Bei der Hüftdysplasie ist die Gelenkpfanne nicht richtig ausgebildet, sodass sie den Hüftkopf nicht richtig umschließt.

Wie funktioniert die Ultraschalluntersuchung der Hüfte?

Sie funktioniert wie unter Ultraschall-Untersuchung beschrieben.

Wozu dient der Ultraschall der Säuglingshüfte?

Die Untersuchung erhalten alle Kinder im Alter zwischen der 4. und 6. Woche als Bestandteil der 3. Vorsorgeuntersuchung (U3). Als Ausnahme ist je nach Schwangerschafts- und Geburtsverlauf, erblicher Veranlagung oder anderen Fehlbildungen eine Untersuchung bereits in der ersten Lebenswoche möglich. Die Untersuchung dient auch der Verlaufskontrolle während der Therapie der Hüftdysplasie.

Was ist im Vorfeld der Untersuchung zu beachten?

Das Kind sollte möglichst satt beziehungsweise gestillt sein, damit es während der etwa 15-minütigen Untersuchung nicht zusätzlich durch Hunger belastet ist.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Das Kind liegt ohne Windel in einer speziellen Schale auf der Seite. Die Mutter kann immer Körperkontakt halten. Beide Hüftseiten werden zügig mit einer Sonde untersucht.

Alternativen zu Ultraschall der Säuglingshüfte

Risiken

Die Untersuchung ist mit keinerlei Strahlenbelastung oder anderen Nebenwirkungen verbunden. Allerdings stellt sie für den Säugling häufig eine aufregende Situation dar, weshalb er möglicherweise weint oder unruhig ist.

Alternativen

Alternativ steht in diesem jungen Alter keine gleichwertige Untersuchung zur Verfügung. Eine Röntgenuntersuchung ist ab dem 6. bis 8. Lebensmonat sinnvoll, wenn die Verknöcherung beginnt. Sie ist aber mit einer Strahlenbelastung verbunden.

Kosten zu Ultraschall der Säuglingshüfte

Die Untersuchung ist eine gesetzliche Vorsorgeuntersuchung zum Ausschluss von Fehlentwicklungen der Hüfte, die die Gesetzliche Krankenkasse (GKV) komplett übernimmt.

Daten/Fakten zu Ultraschall der Säuglingshüfte

Die Hüftdysplasie kommt relativ häufig vor. Deshalb gilt die Ultraschalluntersuchung als eine gesetzliche Früherkennungsuntersuchung, auf die jedes Kind Anspruch hat. Etwa ein bis zwei Kinder von 1.000 Neugeborenen weisen eine Hüftdysplasie auf. Mädchen sind vier- bis sechmal häufiger als Jungen betroffen. Als Risikofaktoren gelten Beckenendlage in der Schwangerschaft und erbliche Veranlagung.

Links zu Ultraschall der Säuglingshüfte

Informationen Hüftdysplasie des Universitätsklinikum Aachen
www.ukaachen.de
Autor: Hofmann, Julia19.02.2016

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