Sehtest

Methode

Methode zu Sehtest

Mit einem Sehtest wird die Sehschärfe (Visus) des Auges geprüft. Sie entspricht dem Auflösungsvermögen des Auges, also der Fähigkeit der Netzhaut (Retina) zwei Punkte getrennt voneinander wahrzunehmen.
Die normale Sehschärfe entspricht einem Visus von 1,0. Jugendliche erreichen oft eine bessere Sehschärfe als Erwachsene, denn mit steigendem Lebensalter nimmt der Visus ab. Man unterscheidet zwischen Nahvisus und Fernvisus. Der Nahvisus ist die Sehschärfe in einer Entfernung von etwa 40 Zentimetern und wird beispielsweise zum Lesen benötigt. Der Fernvisus ist die Sehschärfe ab einer Entfernung von einem Meter und dient zum Beispiel dazu, Verkehrsschilder beim Autofahren zu erkennen.

Wie funktioniert ein Sehtest?

Der Sehtest wird subjektiv mit Sehzeichen geprüft. Auf eine Sehprobentafel werden Sehzeichen (z.B. Zahlen, Buchstaben, sogenannte Landolt-Ringe) gezeigt, die fehlerfrei gerkannt werden müssen. Die schwarzen Zeichen auf weißem Hintergrund werden von Reihe zu Reihe kleiner. Für Kinder gibt es besondere Bildtafeln (z.B. Schaukelpferd, Schere, Leiter), die für das Formenerkennen wichtig sind.

Wozu dient ein Sehtest?

Mit dem Sehtests kann die Sehschärfe überprüft werden. Diese kann bei folgenden Sehstörungen und Erkrankungen beeinträchtigt sein:

Wie läuft ein Sehtest ab?

Bei einem Sehtest werden die Fernsehschärfe (Fernvisus) und die Nahsehschärfe (Nahvisus) untersucht.
Die Prüfung des Fernvisus erfolgt mit Sehtafeln (Sehprobetafeln), die etwa fünf Meter bis sechs Meter entfernt sind. Die Prüfung wird zunächst mit jedem einzelnen, anschließend mit beiden Augen durchgeführt.
Die Nahsehschärfe wird mit Lesetafeln in etwa 30 bis 40 Zentimetern Entfernung geprüft. Auch hier werden beide Augen getrennt untersucht.
Autor: Göpel, Beate25.07.2014

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