Elektrookulografie

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Methode zu Elektrookulografie

Die Elektrookulografie ist eine Untersuchung von Augenbewegungen bei Gleichgewichtsstörungen und Schwindel.

Wie funktioniert die Elektrookulografie?

Mithilfe von Elektroden werden bei Augenbewegungen Spannungsunterschiede zwischen Netzhaut und Hornhaut des Auges gemessen. Diese werden mit einem Gerät aufgezeichnet. Die registrierten Spannungsunterschiede sind den Augenbewegungen ungefähr proportional.

Wozu dient die Elektrookulografie?

Die Elektrookulografie dient der Untersuchung von:
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Schwindel
  • Nystagmus (unkontrollierte rhythmische Augenbewegungen)
  • Schäden der Netzhaut.
Die Untersuchung dient auch der Erfassung von Schlafphasen mit schnellen Augenbewegungen (REM-Phasen).

Was ist im Vorfeld der Untersuchung zu beachten?

Für die Untersuchung bedarf es keiner Vorbereitung.

Wie läuft die Elektrookulografie ab?

Es werden pro Auge zwei Elektroden eingesetzt. Diese werden rechts und links oder ober- und unterhalb des Auges befestigt. So lassen sich horizontale und vertikale Augenbewegungen registrieren. Nach Anweisung werden nun Augenbewegungen zwischen zwei fixen Lichtern ausgeführt. Dabei wird zwischen heller und dunkler Umgebung gewechselt.

Alternativen zu Elektrookulografie

Risiken

Die Untersuchung ist mit keinerlei Nebenwirkungen verbunden.

Alternativen

Augenbewegungen lassen sich auch mit anderen Methoden zum Beispiel mit Kontaktlinsen, Lichtreflexionen auf der Hornhaut oder videobasierten Verfahren erfassen.

Kosten zu Elektrookulografie

Ist die Untersuchung medizinisch notwendig, übernimmt hierfür die Gesetzliche Krankenkasse (GKV) die Kosten.

Links zu Elektrookulografie

Untersuchung der Augenbewegungen
www.medien.ifi.lmu.de

Informationen Elektrookulografie
www.klinikum-ingolstadt.de
Autor: Hofmann, Julia25.01.2016

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